World Gold Council: Goldnachfrage steigt massiv an

Das World Gold Council (WGC) erwartet, dass auch 2010 die Goldnachfrage hoch bleiben wird.
Indien und China werden dabei hauptsächlich für den steigenden Bedarf verantwortlich sein. Aber
auch wirtschaftliche Unsicherheiten, die Suche nach Diversifikation und wenig volatilen
Anlageinstrumenten, werden Gold unterstützen...

In Europa machen die Sorgen um ausufernde
Staatsschulden und die Stabilität des Euro Gold ebenfalls zu einem beliebten Anlageobjekt.

Vorübergehende Schwäche
Der Goldpreis hat gegen Ende des zweiten Quartals einen Rückschlag erlitten, was das WGC auf Gewinnmitnahmen, eine saisonal bedingte Schwäche von Goldschmuck und die Glattstellung von
spekulativen Positionen auf steigende Goldpreise zurückführt. In den nächsten Monaten erwarten die Experten aber wieder eine steigende Goldnachfrage bzw. anziehende Preise, schon alleine aus dem
Grund weil das dritte Quartal traditionell für starke Goldschmuckeinkäufe steht. Langfristig sind auch durch die Liberalisierung des chinesischen Goldmarktes die Nachfrage unterstützende Effekte zu erwarten.

1050 Tonnen Gold nachgefragt
Im zweiten Quartal 2010 ist die weltweite Goldnachfrage um 36 Prozent auf 1050 Tonnen geklettert, was einem Wertanstieg von 77 Prozent auf 40,4 Milliarden US-Dollar entspricht. In den vergangenen
drei Monaten ist der Goldpreis nicht wesentlich (plus zwei Prozent) gestiegen, im letzten halben Jahr waren es hingegen über 12 und auf Sicht eines Jahres mehr als 30 Prozent plus. Aktuell (25. August 2010)
hält Gold bei 1238,00 US-Dollar pro Feinunze.

Quelle: FONDS professionell